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Vor dem Judentum wirkte die Ewige Religion

Der Begriff Judentum geht zurück auf den Stamm Juda, einem der zwölf Stämme der Israeliten. Das Judentum bestand schon vor dem Christentum und Islam. Und doch gibt es auch eine Zeit vor dem Judentum. Gegründet wurde das Judentum nämlich erst nachdem das Reich der Israeliten um 586 vor Christus durch den Babylonischen König Nebukadnezar besetzt wurde (Babylonisches Exil) und später an die Perser überging. Der Perserkönig Kryos erlaubte einer Gruppe von Israeliten, einen Tempelstaat mit einem Hohenpriester als Oberhaupt zu errichten. Diese jüdische Gruppierung machte sich diese Gelegenheit zu Nutze, die Heiligen Schriften neu auszulegen und beanspruchte dabei die alleinigen Rechte im Umgang mit religiösen Fragestellungen. Das seit dem ersten Tempel schriftlich bestehende Gesetz, genannt Tora, wurde durch die Priester etwa um 400 v. Chr. theologisch überarbeitet und neu in fünf Bücher des Moses eingeteilt. Gerne hätten die jüdischen Priester ein Königreich errichtet, wie zu Davids Zeiten (ca. 1000 v. Chr.). Diese Idee wurde jedoch von den persischen Besatzern abgelehnt. Jedenfalls hatten sie freie Hand und wurden zu Vertretern der Worte Moses und nahmen Abraham zum alleinigen Stammvater ihrer Religion. So beanspruchten sie auch die Selbstbezeichnung „Israeliten“ als Eigennamen ausschliesslich für sich selbst, um sich von den übrigen Israeliten- Stämmen und Nationen im Lande abzugrenzen. So bekam das Wie- Wort "Israelite" eine neue Bedeutung. "Gottes- Streiter" bzw. "In Anstrengung für den Willen Gottes Lebender" wurde in ein Namen-Wort umgewandelt, welches eine Nation "Israel" betiteln sollte.

Es gab vorjüdische israelitische Stämme, welche das Wort Gottes, gesprochen durch Moses schon 1000 v. Chr. zu bewahren versuchten. Wegen der Ausgrenzung durch jüdische Priester sahen sich andere  israelitische Völker benachteiligt. So auch die Samaritaner, welche sich seit der Zeit des Salomonischen Tempels als die Bewahrer der Tora (damalige Heilige Schrift) ausgaben. Die Schamerim (israelitische Samaritaner, auch genannt Barmherzige Samariter) verstehen sich als Observanten und Einhalter der Satzungen Mose (Tora oder spätere Pentateuch). Sie sehen sich als die Vertreter des alten Israels und vertreten dessen Gottesbild. Das zeigt sich auch an der Heiligen Schrift der Samaritaner, welche nur den Inhalt der 5 Bücher Mose als von Gott gesandt akzeptieren, während zur Zeit 30 n.Chr. die Pharisäer von der Tenach, eine mit rund 24 Büchern erweiterte Version des schriftlichen Wort Gottes sprachen. Um 100 n.Chr. wurde das umstrittene Werk kanonisiert.

Da bei den Juden das Wort Gottes durch traditionelle Riten der Pharisäer erweitert wurde, sehen wir das Judentum als vom israelitischen Ursprung entfernte Religion. Unter dem Zeichen des Davidsterns haben sich die Juden in eine neue religiöse Richtung mit einer neuen Sprache, dem Hebräischen, im Nahen Osten eingegliedert. Vor dem Jahre 530 vor Christus fand das religiöse und volksnahe Leben allgemein noch in Aramäischer Sprache und Kultur statt. Es gab damals bei den Israeliten nur eine Art von Opfer als Dank an Stelle der vielen neu geschaffenen Opferritualen der Zeit der Pharisäer (50 v. Chr.). Auch der Davidstern existiert erst seit dem 14. Jahrhundert nach Christus. Die Israeliten der Zeit vor dem Babylonischen Exils kannten in der Semitischen Religion noch das Pentagramm als Schutzsymbol und wörtliches Piktogramm mit der semitischen Bedeutung „Schöpfergott“. So wurde auch der vom König Salomo erbaute erste Tempel mit dem Pentagramm versehen und die Ewige Religion mit Ehrfurcht gelebt. Gerechtigkeit war höchstes Gebot bei den Ur-Israeliten und der Schöpfergott wurde als einziger Gott gefürchtet. Dabei wurde der Ewige Bund, den Gott mit Noah, Abraham und Moses geschlossen hatte als einzig gültiger Bund akzeptiert und aus Respekt zu Gott nie gebrochen. Erst die rabbinischen Juden haben in ihren neuen Sinai- Bund traditionelle Rituale eingeführt. Wir akzeptieren jeden Juden als Mensch, denn er gehört in Wirklichkeit zur Ewigen Religion. Viele ehemalige Juden haben durch unsere Botschaft zurückgefunden zum göttlichen Ursprung. Früher oder später erkennen viele Juden in ihrer Religion noch immer einen ursprünglichen Ewigen Bund, der durch Abraham bis heute als Ewige Religion weiterlebt. So kann man auch beobachten, wie immer weniger Juden die orthodoxen Rituale anerkennen. Ihr Herz stellt die Wurzeln und somit die Ewige Religion des Schöpfergottes in den Vordergrund.

Was sagt die Ewige Religion über Moses?
Moses ist für uns von grosser Bedeutung. Er ging den ewigen Bund mit Gott durch seine Beschneidung ein. Er ist einer der Gesandten Gottes. Moses brachte das Wort Gottes welches zuvor nur mündlich überliefert war und in aller Menschen Herzen geprägt war, erstmals als Schriftliches Zeugnis auf zwei Steintafeln. Die erste Tafel regelt die Beziehung zu Gott und die zweite Tafel die Beziehung zu den Mitmenschen. Moses lehrte uns Gerechtigkeit. Er befreite uns von den selbsternannten Göttern. Er lehrte uns die ewige Religion. Er erinnerte an die früheren Worte und den ewigen Bund Abrahams.
 

Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat (Gott), der ist wahrhaftig, und gerecht. Hat nicht Mose euch das Gesetz gegeben? Und keiner von euch tut das Gesetz. Was sucht ihr mich zu töten?
Evangelium Joh 7.18-19

 

Was unterscheidet uns von Juden?
Auf Juden begegnen wir mit Respekt und Toleranz, denn jeder Mensch dieser Welt gehört zum Volk Gottes. Im Interreligiösen Dialog versuchen wir mit Aufklärung die Ängste und teilweise bestehende Arroganz gegenüber anderen Religionen zu lösen. Bis zur Regierungszeit des König Salomo sahen sich die Gläubigen als Volk israel und gemeint waren die „Stämme, die mit Gott ziehen“. Dann kamen um 530 v.Chr. die Vorreiter der Pharisäer und machten das Wort Israel zu ihrem Rufnamen. Isaak nahmen sie an Stelle von Abraham zum Stammvater und sonderten sich damit ab von der Ewigen Religion. Deshalb unterscheiden wir uns in folgenden Glaubensinhalten:

- keinen Anspruch für Isaak als Stammfolge (nur Abraham)
- kein neuer Sinai-Bund, sondern Erinnerung an den ewigen Bund Gottes (Abraham)
- keine Menschengebote als Gesetz Gottes (z.B. Sühneopfer)
- keine abgrenzende Gruppierung
- keine Priester und Rabbis als Vertreter
- Kultur und Religion ist getrennt
- keine ergänzenden heiligen Schriften (nur Mosebücher)

Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt.... Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen; denn einer (Gott) ist euer Lehrer, ihr alle aber seid (untereinander) Brüder.
Evangelium Mat 23.1...8


 

Welche Rolle spielt die Tora in der Ewigen Religion?
Für uns spielt nur jener Teil der Tora eine grosse Rolle, welche das wahre Wort Gottes enthält. Für die Ewige Religion sind dies die Worte, welche Moses auf dem Berg Sinai als steinerne Tafeln entgegen genommen hatte. Diese Tafeln enthalten das wichtigste im Gesetz Gottes. Alle von Menschen geschriebenen und an die geografischen Regionen angepassten Gesetze nehmen die Zehn Gebote als Grundlage. Ist das nicht der Fall, dann kann das Reich Gottes auch nicht nahe sein. Wir sehen daher die in der Tora enthaltenen Regeln als das von Menschen gemachte Gesetz, welche für die damalige Zeit und Region gültig war. Heute haben wir andere Gesetze, die zur heutigen Zeit in unsere Region passen. Aber auch diese sind zurück zu führen auf die Zehn Gebote. Widersprechen sich diese, dann sind auch die heutigen Gesetze Sinnlos.

Die Tora, auch bekant als die fünf Bücher Mose, werden von uns daher nicht als Gesetz angesehen, sondern als Überlieferung, worin wir uns an die frohe Botschaft der Schöpfung, den ewigen Bund und an die Sprecher Gottes wie Adam, Noah, Abraham und Moses erinnern können. Die Überlieferung dient uns auch, um aus Geschehnissen und Erfahrungen unserer Ahnen Lehren für das eigene Leben zu übernehmen. Es gibt jedoch keinen Zwang für die Ausübung von Menschengeboten. Einzige Pflicht sind die 10 Gebote und der ewige Bund Gottes.

Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir durch [alle] ihre Generationen zu einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen nach dir.
1.Mose 17.7

 

 

 

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