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Jesus von Nazareth, der im Christentum als zentrale Gestalt gilt,
sprach von der Ewigen Religion, als er den Menschen das Evangelium der
Schöpfung lehrte. Für Jesus gab es kein christliches Kreuz als Symbol
der Religion. Für Jesus war auch der Begriff Christentum gänzlich
unbekannt. Und doch wurde das Christentum unter dem Namen Jesu zu einer
der grössten Institutionen der Erde. Das Christentum wurde von den
Römern um das Jahr 325 gegründet. Es war ein grosser Streit um Jesus
entfacht worden, weil sich die Gläubigen nicht einig waren, ob Jesus ein
Mensch oder geistiger Natur war. Die Römisch Katholische Kirche setzte
sich damals in diesem innerkirchlichen Streit gegen die Lehre des Arius
durch, übernahm die Macht und wurde zur Staatsreligion im Römischen
Reich. Die Römisch Katholische Kirche wollte sich von anderen religiösen
Lehren und Konfessionen abheben und so wurde das Kreuz zum Symbol und
Zeichen der christlichen Religion. Zudem wurden die Gläubigen aufgefordert, einem
von Marcion geprägten Neuen Bund beizutreten. Zur Beitrittserklärung
diente die christliche Taufe. Die Kirche machte die Taufe zur Pflicht.
Denn wer nicht getauft war, würde im Höllenfeuer schmoren, hiess es von
Seite der Christlichen Führung. Auf diesem Weg vermehrte sich die
christliche Kirche rasant. Der Innerkirchliche Streit kam aber nie zum
Ende, so dass sich viele christliche Gruppen aus der Römisch
Katholischen Kirche abspalteten. Die daraus entstandenen Abspaltungen
übernahmen jedoch wiederum das Kreuz und viele der römischen Lehren und
Rituale. Deshalb werden sie trotzdem als ein Teil der Römisch
Katholischen Kirche gesehen. Es gab aber Menschen, die sich bis heute
nie mit der Katholischen Kirche verbunden sahen. Tatsächlich gab es auch eine
Zeit vor der Katholischen Kirche. In dieser vor - konstantinschen Zeit
(vor 312 n. Chr.) war alles noch ganz anders. Nämlich so, wie es Jesus
gelehrt hatte. Die damalige Familie und die Freunde von Jesus nennt man
heute Judenchristen. In Wirklichkeit lebten sie die Ewige Religion. Sie
alle praktizierten an Stelle der Christlichen Taufe die damals übliche
Beschneidung von Knaben und Männern als Zeichen zur Hingabe in den
Ewigen Bund Gottes. Als Taufe existierte damals nur jene reinigende
Taufe des Johannes dem Täufer. Gleichzeitig lehnten Jesus und seine
Freunde auch die jüdische Neu- Auslegung und Kanon der Hebräischen Bibel
ab. Jesus lehrte also die Ewige Religion. Jesus kam also nicht, um zu
ändern, sondern die Gebote zu erfüllen. Eine Lehre, die schon von
Noah, Abraham und Moses verkündet und erfüllt wurde. Weil Jesus nun diese
ursprüngliche und ewige Religion in Erinnerung bringen wollte, wurden
Jesus und seine Freunde von den damaligen jüdischen Priestern und den Römern
verfolgt und viele von ihnen wurden getötet. Die Familie und Freunde von
Jesus mussten untertauchen oder liessen ihren wahren Glauben an sich nie
erkennen. Nur so konnte die Ewige Religion bis heute überleben. Und doch
kamen sehr viele Menschen ums Leben, weil sie versuchten, die Ewige
Religion Gottes zu bewahren. Besonders auffallend waren die
Verfolgung der Bogomilen, Katharer (Albigenser) oder die Hexenverbrennungen im Mittelalter im Rahmen der Inquisition. Aber das
Zeichen der Ewigen Religion wurde nie völlig ausgerottet. Noch heute ist
der Fünfstern überall zu sehen und zeugt von der Ewigen Religion.
Besonders an Weihnachten verzieren die Gläubigen die Häuser und Bäume
mit diesem Stern, welche die Lehre des Jesus aus Nazareth, die Ewige
Religion wieder aufleuchten lässt. Immer wenn ihr unterwegs einen
Fünfstern oder ein Pentagramm seht, dann werdet ihr an Gott den Schöpfer
erinnert. Auch wenn das Christentum die Ewige Religion verdrängt hat,
lebt diese Religion in den Herzen der Menschen nach wie vor weiter.
Immer mehr Gläubige erkennen heute, was frühere Menschen aus ihrer
Religion geformt haben und bekennen sich heute zum wahren Glauben, der
"Ewigen Religion". |
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit
entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie
als Lehren Menschengebote lehren.
Zitat von Jesus -
Matthäus 15.8-9
Meint nicht, dass ich
gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin
nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich
sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein
Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles
geschehen ist.
Zitat von Jesus -
Matthäus 5.17
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