Gotteserkenntnis

Die Ewige Religion

Geschrieben von Brainsurfer am 21. März 2002 11:59:43:

Hallo miteinander,

nun bin ich wieder zurück aus meinem Militärdienst und als gute Gelegenheit in das Forum einzusteigen, poste ich mal einen etwäs älteren Text von mir der diverse Überlegungen zu Gott, dem Bösen usw enthält. Viel Spass beim durchlesen, ich freue mich auf Kommentare.

Euer Brainsurfer

Für mich ist das Ziel der Gotteserkenntnis eines der wichtigsten im Leben.
Ich möchte euch hier an meinen Gedanken teilhaben lassen.
Der Weg zur Gotteserkenntnis führt über den Umweg zur Selbsterkenntnis.
Wir sind qualitativ gleich wie Gott, quantitativ aber verschieden. Das heisst, wir sind aus dem selben Material wie Gott, mengenmässig aber kleiner. Da Gott ewig ist, sind auch wir ewig, unsterbliche Seele. Wir sind wie Gott, nach seinem Ebenbild erschaffen! Das heisst auch, dass wir für ein Leben im Licht, in Liebe und Freude bestimmt sind. Unter diesem Aspekt wird deutlich wie weit wir uns von Gott entfernt haben, wenn wir ständig frustriert, freudlos und ohne Liebe durchs Leben gehen!
Der Weg zur Gotteserkenntnis führt über den Umweg zur Selbsterkenntnis.
Je besser ich mich kennen lerne, meine Schwächen und meine Stärken, desto besser kann ich mich akzeptieren, desto mehr kann ich mich selber mit all meinen Stärken und Schwächen lieben, und mich lieben, heisst Gott lieben, weil ich qualitativ gleich bin wie er.

Gott ist quantitativ verschieden.
Dies ist für den menschlichen Verstand schwer nachvollziehbar. Deshalb sollte man folgende Zeilen mit seiner Seele prüfen.
Gott ist allumfassend! Jede Seele-> jeder Mensch, Tier, Pflanze und auch jedes Krümel Erde (da der Planet auch eine Seele hat, ist auch ein Erdkrümel und Stein beseelt)ist ein Teil des allumfassenden Teil Gottes. Dies ist der absolute Teil Gottes! Aber etwas das Absolut ist, muss auch relativ sein, deshalb ist Gott auch relativ. D.h. Gott umfasst neben allen Seelen noch eine eigene individuelle Persönlichkeit. Und hier liegt der Widerspruch für den menschlichen Geist. Wie kann etwas allumfassend, absolut sein und gleichzeitig relativ, individuell?
Anhand der in der heutigen Zeit oft gehörten Aussage - Alles ist relativ - kann man dies verdeutlichen. Jemand der diese Aussage tätigt, macht gleichzeitig eine absolute Aussage, nämlich das ALLES relativ sei. Damit liefert er gleich selber eine Beispiel von etwas, was nicht relativ ist, nämlicher seiner Aussage. Damit wäre bewiesen, dass diese Aussage nur eine Halbwahrheit ist. So lässt sich verstehen, dass die Lehre eines allumfassenden Gottes auch nur eine Halbwahrheit ist, weil der individuelle Teil Gottes vergessen geht und umgekehrt!

Da Gott sowohl absolut als auch relativ ist, ist er auch Gut wie Böse. Beziehungsweise Gott ist Gut, da die bösen Kräfte (Luzifer, Satan, Nagas usw.) ein Teil Gottes sind ist er aber auch böse. Allerdings ist Gott im höchsten Grade neutral und respektiert den freien Willen dieser Wesen sich von ihm zu entfernen. Tatsächlich sind diese Wesen einfach nur weiter weg von Gott, aber nicht von ihm verschieden (qualitativ gleich) und ein Teil seines allumfassenden Wesens.

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen. Manchmal kann ich mich nicht verständlich ausdrücken, wenn dies hier wiedereinmal der Fall ist, dürft Ihr mich darauf hin weisen.


Mögen die bedingungslosen Freuden des Lichts uns allen den Weg weisen

Brainsurfer

Lieber Brainsurfer,

vielen Dank für deinen umfassenden Eintrag. Deine Ausführungen sind recht eindeutig.
1.Gott ist absolut, also ALLES.
2.Wenn Gott asolut ist, ist er auch relativ.
3. Gott ist ebenso individuell.
4. Gott ist absolut und damit sowohl gut als auch böse, also neutral.
Wie kann etwas allumfassend und absolut und gleichzeitig relativ und individuell sein? Durch seine Aufspaltungen in Monaden oder Seelenfunken kann er individuell sein, in dem sich diese Monaden als menschliche Wesen, Tiere, Pflanzen und Materie manifestieren. Dadurch ist er aber auch allumfassend, denn er ist in ALLEM gegenwärtig. Gott spaltete sich auf, um sich selbst zu erkennen. Somit ist aber Selbsterkenntnis auch Gotterkenntnis.
Dies trifft auch auf uns zu. :-))


Hallo Forumsbesucher, Hallo Gydyon

Weiter geht’s mit meinen Gedanken zur Gotteserkenntnis.
Ich bediene mich hier der Namen und Ideen der vedischen Philosophie, weshalb einiges euch bekannt vorkommen kann.
Im ersten Teil haben wir gesehen, dass Gott zwei Teile umfasst, den persönlich, relativen Individuellen und den allumfassenden Absoluten.
Der individuelle Teil Gottes nenn man Krsna. Krsna ist fähig auf der Erde zu inkarnieren, was er letztmals vor 5000 Jahren tat und die Bhagavad Gita offenbarte.
Der Allumfassende Teil Gottes heisst Visnu. Er ist der Erste! Der grosse Weltenschöpfer. Ja, richtig. Er ist nicht der Schöpfer unseres Universums, sondern der Schöpfer des gesamten Kosmos mit all seinen unzähligen Universen.
Nach Visnu kommt der erste Halbgott Brahma. Brahma ist der Schöpfer unseres Universums und die höchste Instanz in unserem Universum. Er ist so strahlend und vollkommen, dass er vielfach als der höchste Gott angesehen wird. Im Christentum beginnt die Bibel mit: Gott schwebte über dem Wasser.
Damit ist aber bereits die Existenz eines Kosmos vorausgesetzt. Das Christentum hat keine Kenntnisse von Visnu, dem Ersten. Dies ist kein Vorwurf, sondern die Persönlichkeit Visnus entzieht sich sogar dem Verständnis Brahmas, wie er es im Shrimad Bagavatam mitteilt.
Das auch das höchste Wesen nicht weit genug Entwickelt ist um die Strahlung von Visnu auszuhalten und ihn zu verstehen. Ich möchte hier nochmals erwähnen, das Brahma ein Halbgott ist und ein Teil des Universums und deshalb auch der materiellen Polarität unterworfen.
Das heisst auch, dass Brahma dem Zyklus von Geburt und Tod unterliegt, allerdings wird sein Leben viele Mia. Jahre dauern.
Brahma als Schöpfer unseres Universums bildete viele weitere Halbgötter indem er die Energie immer mehr verdichtete. Diese Halbgötter konnten sich ihrerseits auch vermehren, was bald zu einer Vielzahl von Wesen führte, die alle irgendwie untereinander verwandt waren.
Die ersteren feineren Halbgötter konnten noch ähnlich wie Brahma Schöpfungen tätigen, je verdichteter die Materie aber nach unten zunahm, geht auch diese Fähigkeit verloren. Dies sieht man bei uns Menschen, wir müssen einen materiellen Akt (Sex) vollziehen um ein neues Leben zu schöpfen.
Damit will ich auch gleich aufzeigen, dass das Universum nicht in einer Evolution entstanden ist (Darwin hat unrecht), sondern in einer Devolution (absteigende Evolution).

Die Charakteristik der Schattenseite, des Bösen.

Im Universum gibt es auch Wesenheiten, die von Gottes Weg abgekommen sind. Sie sind der materiellen Illusion unterlegen. Sie nehmen an, es gäbe keinen Gott.
Für sie ist die materielle Realität Gott. Alles nur ein Zusammenspiel von Naturgesetzen, die alle im materiellen Fuss fassen. Sie sind auch der Meinung, dass die Gott zugewandten Wesen einer Illusion unterliegen, und mit dem Vorwand von Gott zahlreiche Welten manipulieren und in einer Massenhypnose kontrollieren.
Diesen Wesen haben sie den Kampf angesagt, mit dem Ziel der Befreiung der irrgeführten Welten. Diese Wesen handeln aber nicht in Liebe, sondern ihrer Meinung nach, muss man notwendige Opfer bringen um seine Ziele zu erreichen. Damit rechtfertigen sie zahlreiche blutige Kriege hier und anderswo.
Da diese Wesen von der Materie ausgehen, denken sie auch die Materie beliebig manipulieren zu können. Sie haben Technologien, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Gemäss meiner Theorie, fusst aber auch unser Technologischer Fortschritt der letzten 50 Jahre auf eine vermehrte Aktivität von ihnen hier auf unserem Planten.

Soweit für dieses mal, ein andermal werde ich vielleicht noch etwas zur multidimensionalität des Kosmos aussagen!

Euer Brainsurfer


Hallo mal wieder. Wie versprochen der dritte Teil mit dem Thema...

Der Multidimensionale Kosmos!

Da Materie nichts weiter ist als verdichtete Energie (E=mc2) mit einer bestimmten Schwingung, kann es noch andere Zustände von Energie geben, die weniger verdichtet sind, die eine andere Schwingung haben.
Das vedische Weltbild spricht hier von Planetensystem. Dieser Begriff muss aber relativiert werden, da nicht das gleich gemeint ist, wie mit dem modernen wissenschaftlichem Begriff der Planetensysteme. Er bezeichnet nämlich die verschiedenen Zustände der Energie, was modern mit Dimension vergleichbar ist.
Unsere Sinne und demnach auch unsere Apparaturen sind auf diesen Zustand der Energie/Materie ausgerichtet, was nicht heisst, dass es sonst nichts anderes mehr gibt. Genau so wie unser Auge nur Licht zwischen 600 nm und 250 nm wahrnehmen kann, können wir als Menschen nur einen bestimmten Ausschnitt des Kosmos wahrnehmen. Die Quarsare und Pulsare am Rand des Universum (15 Mia. Lichtjahre)gehören zu höheren Dimensionen, von wo nur noch ein Teil der Strahlung für uns sichtbar ist, weshalb sie für uns bloss noch als unverständliche Quarsare und Pulsare wahrnehmbar sind. Dahinter gibt es noch Galaxien die in einem noch anderen Schwingungszustand sind und für uns überhaupt nicht mehr wahrnehmbar sind. Deshalb ist auch das geschätzte Alter von 15 Mia. Jahren für das Universum falsch, weil dahinter noch andere sind, die viel weiter weg sind als 15 Mia Lichtjahre. Genau so wie ein Urwald älter ist als seine ältesten Bäume, ist das Universum älter als seine ältesten Sterne und Galaxien, weil, diese immer wieder vergehen und neu entstehen.
Das Universum ist ca. 130 Billionen Jahre alt. Lässt sich aus den vedischen Zeitangaben zu der Schöpfung errechnen.
Zum Thema UFOs: Da die Zeit nicht linear verläuft (Zeitdillitation sieh A.Einstein) ist es durchaus möglich, dass Besucher von anderen Planeten/Dimensionen zu uns kommen. 360 Irdische Jahre sind ein Jahr auf der nächst höheren Dimension. Wenn ein UFO also von dort zu uns kommt, scheint es uns als bräuchte es hunderte von Jahren, für diese Wesen sind aber nur ein paar Tage vergangen!

Insgesamt gibt es deren 14 Dimensionsebenen. Die Erde gehört zum mittleren, dem siebten „Planetensystem“. Gleichzeitig ist die Energie hier am verdichtesten. Die oberen sieben Planetensyteme sind die der Gott zugewandten Wesen, die sieben unteren die der Gott abgewandten Wesen. Man muss sich eine Hyperbel vorstellen, je niedriger der y-Wert desto dichter die Energie, je grösser der x-Wert desto weiter Weg vom Ursprung->Gott. Die Erde wäre dann der Wendepunkt der Hyperbel. Es berühren sich die Gott zugewandten und abgewandten Dimensionen. Die beiden Äste der Hyperbel unterscheiden sich also in der Gesinnung.
Auf der gottabgewandten Seite herrschen reichliche materielle Genüsse und ein Hochtechnologie, die wir uns nicht mal vorstellen können.
Auf der gottzugewandten Seite ist Bhakti, die Liebe ein grosses Gebot. Es gilt im Einklang mit Gottes (Visnu) Gesetzen zu Leben. Sie respektieren den freien Willen jedes Lebewesen, während die gottabgewandten aktiv Einfluss nehmen und manipulieren. Wobei beide Seiten davon ausgehen im Recht zu sein (siehe weiter oben)

Diese Dimensionen können sich auch innerhalb derselben Galaxie oder Sonnensystem berühren, weshalb es theoretisch möglich wäre, dass auf dem Mars eine Zivilisation ist, die für uns einfach nicht wahrnehmbar ist.
Ein Extraterrestrologe hat mal formuliert, dass wir direkt vor unserer Haustür auf ausserirdisches Leben stolpern könnten, es aber nicht bemerkten, weil es so grundverschieden zu unserem Leben sein kann.
Er meinte damit wohl Leben auf Kristall oder Silicat Basis. Es trifft aber auch direkt auf die Multidimensionalität des Kosmos zu

Brainsurfer






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