Ursprung und Ziel von Religion

Die Ewige Religion

Geschrieben von kohle am 13. April 2005 18:09:

Der Ursprung der Religionen ist das Ziel innerer Sehnsucht

Wir suchen den Frieden, weil wir uns im Krieg befinden. An unseren Feinden erkennen wir unsere eigenen Hindernisse, die den gesuchten inneren Frieden versperren. Vor ihnen weichen wir aus, vertreiben sie und flüchten vor ihnen. Doch unsere inneren Hindernisse gebären ständig neue Feinde. Dieses Leben ist ein sprudelnder Quell des Kampfes.

Es gibt einen anderen Lebensweg, den Weg der geöffneten Hand anstelle einer geballten Faust. Er löst die Härte in uns. Da sind zum einen Spannungen durch Ängste und Aggressionen, zum anderen werden innere Widerstände aufgebrochen.

Das Auflösen von Angstspannungen befreit Energien, die wir dann als Liebesstrom in uns empfinden. Das Aufbrechen von Widerständen dagegen ist schmerzlich. Letztlich sind diese Widerstände verkrustete Angstspannungen. Im gewöhnlichen Leben weichen wir solchen Zerbrechungssprozessen mit Verdrängung und Verschiebung aus. In der Berührung durch das geistige Licht ist es jedoch möglich, diese Zerbrechung bewusst anzunehmen und zu leben. Diese bewusste Wachsamkeit ist ein Geschenk und wird in den Religionen als Gnade bezeichnet. Es ist das Schwert, welches in den Krieg allen Übels gestoßen wird, nämlich in die Verknotungen unserer eigenen Widerstände. Das bewusste Leben dieses Schmerzes bringt unsere verhärteten Persönlichkeitsstrukturen zum Fließen. Es fließt dann ein Liebesstrom, welcher die Trümmer unserer zerbrochenen Widerstände hinwegspült.

Das Schwert und die Liebe arbeiten Hand in Hand, um Mensch und Menschheit von ihren selbst verursachten Kriegen zu befreien. Diese Bewusstwerdung vermittelt uns nur eine tief verborgene innere Sehnsucht im Herzen. Sie ist der leuchtende Schlüssel in der Tür unserer manipulierten Persönlichkeit.

meint

kohlchen





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