Indoeuropäer die ersten Frauendiskriminierer?
Geschrieben von Ahmet am 16. März 2005 17:00:49:
Als Antwort auf: Frage zu vorislamischen Kulturen geschrieben von Emilia am 10. März 2005 23:40:
Hallo Emilia,
Nochmals auf das Thema zu kommen, ab wann überhaupt das Matriarchat vom späteren Patriarchat abgelöst wurde, kann man annehmen, dass es zwischen 2000 v.Chr. bis 500 v.Chr. durch die indoeuropäischen Völker langsam auch im nahen Osten verbreitet wurde.
Denn die Ursprünge der Völker Griechenlands und Roms gehen auf die indoeuropäische Wanderung zurück. Auch das Volk der Brahmanen (heutige Hinduisten seit ca. 700 v.Chr.), waren grosse Patriarchen. Sie verdrängten die zuvor in Pakistan bzw. Indien bestehende matriarchalische "Vedische Kultur", die Indra als den höchsten und einzigen Gott verehrten, diesen aber als weiblich verstanden.
Erst durch die Idee von Herrschaft (Kastensystem, Karmalehre, Kaiser, Könige) wurde das langsame kommen des Patriarchats ermöglicht. Denn ich gehe davon aus, dass von der Altsteinzeit an bis zum Ende der Jungsteinzeit (einschliesslich der Bronzezeit, etwa 100.000 bis 2000 v. Chr.) galten die natürlichen Prinzipien von Gleichheit unter den Menschen, Egalität zwischen den Geschlechtern, großer sexueller Freiheit und Gemeinschaftsehe als Wechselheirat zwischen zwei Sippen, und sie gelten in den Rückzugsgebieten noch heute.
Also sehe ich die Indoeuropäer als den Ursprung der Männerherrschaft. Dieses Volk diskriminierte die Frauen als erstes. Leider findet man diese Diskriminierung noch heute bei allen Völkern. Auch bei einzelnen Muslimen ist es noch heute nicht selten, dass die Frau diskriminiert wird.
Alle diese Muslime handeln aus Unwissenheit über ihre eigene Religion und konnten den Islam nie annehmen, weil sie von der vorislamischen Kultur, also von der indoeuropäischen Kultur, geprägt sind.
Ich hoffe, ich habe damit eine Antwort geben können.
Gruss
Ahmet