Ich glaub mein Schwein pfeift!

Die Ewige Religion

Geschrieben von Muadib am 22. Juni 2001 16:27:22:

Als Antwort auf: Glauben ohne Gott geschrieben von Yasin (AnsarVerein) am 18. Juni 2001 20:01:33:

>deutschsprachige-muslimen-gemeinschaft
> „Ansar“ nürnberg
> Tel: 0911/450 89 16
> Fax: 0911/ 450 89 15
> e-mail: >ansar@ansary.de<
> Internet: >http://Ansar.de / www.ansary.de<
>
>Es ist Gottes Gerechtigkeit das ER jedem Menschen einen Trieb zum Suchen nach der Göttlickeit gegeben hat. Wie sonst sollte der Mensch erkennen, dass es einen Schöpfer gibt? Der Nachteil ist natürlich, dass nun einige Menschen meinen, sie bräuchten zum Glauben keine Religion, weil man auch so an Gott glauben kann. Das stimmt aber nicht ganz, schließlich wird man, ob man will oder nicht, mit hineingezogen, und somit ist man durch seine Kultur vorbelasstet.


Sowas kann man auch nur in Bayern glauben!
Erstens Gott ist nicht immer gleich Gott. Der eine Gott ist ein junges Mädchen(z.B. heutige Christentum). Der andere Gott hat beide Geschlechter in sich vereint(z.B. Buddismus). Und dann gibt es noch einen geschlechtslosen Gott(z.B. ursprüngliches Christentum).
Was? Hier solltest Du eigentlich schon merken, dass Du Dich vorher noch in der Materie vertiefen solltest, bevor Du solche Äusserungen von Dir gibst(Besonders hier wo so viele Menschen darauf Zugriff haben, besonders da sie verstehen wollen).
Nun gut, Deinem Text entnehme ich, dass Du vom geschlechtslosen Gott redest(Nuit). Also weiter. Gott hat uns nicht den Trieb nach Göttlichkeit zu suchen gegeben(schau Dir doch mal die Menschen an: Die suchen nach allem Möglichen, nur leider selten nach dem Göttlichen), sondern Gott gab uns die Möglichkeit nach allem zu suchen was wir wollen. Das nennt man die Freiheit der Gedanken oder besser Gedankenfreiheit. Doch wenn man die Gedankenfreiheit dazu benutzt um nach Göttlichem zu suchen, wird man zu einem Teil von Gott(man erntet was man denkt, oder besser To me).
Aber wo bleibt denn jetzt zweitens?
Hier, zweitens. Du stellst eine kausalität für einen Menschen auf. Wenn das mal kein Widerspruch in sich darstellt. Eine Kausalität besteht nur für geschlossene Systeme. Beim Menschen handelt es sich jedoch um offene Systeme. Wenn Du diese Kausalität auf den Menschen anwendest, so muss ich davon ausgehen, das Du den Menschen auf bestimmte Faktoren beschrängst und da ist auch der Haken. Du kannst dann aber diese Kausalität nicht für alle Menschen in betracht ziehen, sondern nur für die, die diese bestimmten Faktoren aufweisen. Der Mensch ist schließlich keine Maschine. Damit tun sich Die Menschen allgemein sehr schwer, denn sie glauben der Mensch bräuchte solche Kausalitäten(Gesetze, Regeln, Vorschriften, Verbote, Gebote, etc.).
Und zum dritten. Wieso soll das ein Nachteil sein(es muss alles geben, denn es mach keinen Unterschied). Es ist sogar so gewollt, dass es alle verschiedene Formen gibt. Wie heißt es so schön:"Zwei Dumme ein Gedanke.", oder "Wenn zwei Menschen das Selbe denken, ist einer zuviel!". Das bestätigt sich auch durch das Energie-Erhaltungs-Gesetz(eine der wenigen Kausalitäten wo Nuit das System ist). Denn wenn es nicht alles gibt(damit ein Wechsel garantiert ist), wird das einzige existente Perptuum mobile(Nuit) stehenbleiben und würde damit aufhören zu sein.
Viertens, was die erwänte Prägung oder Konditionierung angeht, so stimme ich Dir weitgehend zu, dass der Mensch von seiner Umwelt geprägt oder konditioniert wird(schließlich ist er ein offenes System). Jedoch was ein Glauben an Gott ohne Religion angeht, so bin ich der Ansicht, dass Gottes einziges Problem die Religion ist. Mit anderen Worten: Ich weiß schon das es geht(z.B. bei mir), denn viele Köche verderben den Brei. Religion ist nur noch ein Schatten seiner Selbst.
Ach ja, wie Du die Sätze anfängst finde ich ziemlich pervers!!! Milde gesagt!
Der Nachteil ist natürlich,...
Was würde Siggi, der alte Haudegen, dazu nur sagen? Jedenfalls ist ein Nachteil nichts natürliches und sollte auch so verstanden werden. Die anderen Ableitungen hiervon wirst Du schon noch selber finden. Diese Aufzulisten würde zu viele Worte gebrauchen.
Um den Funken Deiner Gedanken anzusprechen: Die Menschen besteigen alle den Selben Elefanten, nur von anderen Seiten. Dadurch läst sich auch Ableiten, dass sie ihr Gegenüber nicht sehen können und damit verstehen(Was der Mensch nicht sieht, dass glaubt er nicht). Alle haben das selbe Ziel, sie glauben nur die anderen würden nicht an ihr Ziel kommen, da sie sie nicht auf dem Elefanten sehen können. Oder noch primitiver: Sie befinden sich nicht auf dem einzigen richtigen Weg, nämlich ihren Weg.
Und was das ER angeht, so vermute ich mal das Dein Geschlecht Männlich ist! Du hast Gott bestimmt noch nicht gesehen, sonst würde es Dir bewusst werden.

PS :Versuch mich nicht zu Deinem Schutze misszuverstehen, diese Worte schrieb ich mit Liebe und der 1. Ableitung von Zeit! Love is the Law, love under will! Nichts nur, nichts auch!

Gruß Muadib




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