Gott = Liebe - egal, welcher Religion man angehört

Die Ewige Religion

Geschrieben von Nina am 20. Januar 2001 20:14:08:

Servus,

hab da eine kleine (für manche vielleicht kindische) Geschichte, die ich Euch nicht vorenthalten will:


Gott gibt es doch gar nicht
„Gott gibt es doch gar nicht“,sagte der Fuchs, das ist doch alles
Unsinn! Das weiß doch eigentlich jeder, dass es ihn nicht gibt, oder
hast du ihn etwa schon einmal gesehen? Und all die Katastrophen und
Krankheiten.... und überhaupt, wo sollte er denn sein? Sicher gibt es
einige schwache und kümmerliche Wesen, die brauchen etwas Großes und
Starkes, an das sie glauben können. Da haben sie sich Gott ausgedacht,
reine Einbildung, aber unser einer, na hör mal...!!“
Sprach´s und ließ den armen Hasen etwas verwirrt zurück.
Ob er recht hat, dachte der traurig, oder nur so tut? Habe ich mir
Gott wirklich nur eingebildet, ihn für mich erfunden? Ich habe doch
mit ihm gesprochen, als ich noch klein war, und manchmal habe ich ihn
neben mir gespürt. Ich werde der Sache auf den Grund gehen und zum Uhu
gehen, der ist schließlich das weiseste Tier im Wald und wird mir
sicher weiterhelfen können.
Sogleich machte er sich auf den Weg und traf den alten Uhu auf seinem
Lieblingsbaum an. Da er sehr aufgeregt war, legte er sofort los: „Herr
Uhu“, begann er, „ ich habe eine wichtige Frage. Bitte sagt mir: gibt
es Gott?“
Der Uhu öffnete ein Auge und antwortete dann: „Was für eine törichte
Frage, kleiner Hase, natürlich gibt es ihn!“
„Aber, sagt, woher weiß man, dass...........“ ,wollte der Hase gerade
einwenden, als ihm der Uhu zuvorkam: „Schau dich an, schau mich an,
wären wir jetzt hier, wenn es keinen Schöpfer gäbe? Aber sag´, wie
kommst du nur auf eine so dumme Frage?“
„Der Fuchs“, antwortete das Häschen,“der schlaue Fuchs sagte mir, Gott
sei nur Einbildung!“
„Ach so, der Fuchs!“, spottete der Uhu und öffnete ausnahmsweise
einmal beide Augen. “Der ist eben gar nicht so schlau, wie er immer
tut, der hat nur Angst, dass er in seinem Leben etwas ändern müßte,
weil es Gott gibt, deswegen erzählt er solch einen Unsinn!“ Dann
schloß er seine Augen wieder und wollte weiterschlafen.
Als der kleine Hase das sah, beeilte er sich, noch schnell eine letzte
aber doch so wichtige Frage zu stellen: „Bitte, lieber Uhu, bitte sag
mir noch, wo Gott ist, und kann man ihn nicht irgendwie beweisen?“
„Das ist sehr leicht“, gähnte der Uhu, „hattest du schon einmal
jemanden lieb?“
„Gewiss“, stammelte das Häschen verwirrt, „meinen Vater, meine Mutter,
meine 18 Brüder und Schwestern und..“, hier stockte es ein wenig und
errötete, „das kleine Hasenmädchen aus dem Nachbarbau!“
Der Uhu blinzelte ihn ein letztes Mal mitleidig an und sagte dann
endlich:“ Also, Häschen, dann zeige mir doch mal deine Liebe, hole sie
heraus, damit ich an sie glauben kann!“
Ganz erstaunt erwiderte der kleine Hase: “Das geht doch nicht, Herr
Uhu, die kann man doch nicht herausholen, die ist doch ganz tief da
drinnen!“ und er zeigte auf sein Herz.
„Eben!“, sagte der Uhu, „Gott auch!“
„Wieso?“ fragte der Hase.
„Gott ist Liebe“ brummte der Uhu und schlief ein.






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