wurde das Glaubensbekenntnis im Islam verändert?

Die Ewige Religion

Geschrieben von Ahmet am 19. Februar 2006 16:31:20:

Liebe Leser, Liebe Muslime,

So wie ich den Koran verstehe, hatte der Prophet Mohammed keine neue Religion bzw. Abspaltung angestrebt. Der Prophet Mohammed erinnerte die ganze Menschheit an die Religion und Gott Abrahams.

Grund: Unser Gott, der Schöpfer aller Dinge, geriet auch 300 Jahre nach der letzten Ermahnung durch Jesus v. Nazareth unter anderen Göttermodellen in Vergessenheit (Vergötterung von Menschen und Gegenständen, Trinität etc.). Aber warum wurde beim Glaubensbekenntnis, welches nach seinem Tode definiert wurde, nicht mehr auf die Universalität dieser abrahamitischen Religion geachtet? Mohammed hatte genau deswegen bewusst keinen Nachfolger bestimmt. Hätte er es gewollt, dann hätte er es auch getan. Seine Nachfolger stritten trotzdem um eine Nachfolge (Spaltung Sunniten und Schiiten). Warum musste man sich abgrenzen, indem man sich als Anhänger des Propheten bzw. auch Ali’s (Schiiten) identifizieren musste? Wo bleibt hier der Grundgedanke des Propheten Mohammed?

Das Glaubensbekenntnis (nach Prophet Mohammed’s Tod > so im Koran nicht zu finden!):
Ich bezeuge, es gibt keinen Gott außer dem einigen Schöpfergott und bezeuge, Mohammed ist Gottes Gesandter.

Das bekannte man, bevor der Prophet Mohammed starb (Koran 2:136):
Sprecht: „Wir glauben an Gott und an das, was uns herabgesandt worden ist, und was Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen (Israels) herabgesandt wurde, und was Moses und Jesus gegeben wurde, und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben worden ist. Wir machen zwischen ihnen keinen Unterschied, und Ihm sind wir ergeben.“

Gruss
Ahmet




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