Religion ist organisierter systemischer Gottesmord. Nichts sonst!
Geschrieben von Reiner am 27. November 2000 21:19:31:
Das Leben ist eine unendlich komplexe Schneeflocke, ein Informationsfraktal. Es gibt keine Zufälle. Alles , aber auch alles hat Sinn und Bedeutung bezogen auf dich und den Schöpfer. Das Erkennen dieses Sinnzusammenhangs ist durch alle Religionen, insbesondere aber durch die katholische Kirche systematisch zerstört worden. Dies ist leider kein Phänomen der Vergangenheit, sondern die Sinnzerstörung regiert unser gesamtes Leben, insbesondere den Zustand des Kollektivbewusstseins. Ist der Sinn zerstört, regiert das Ego. Schau Dich um! Im Kollektivbewusstsein wird definiert, was normales und richtiges Bewusstsein ist. In der Vergangenheit tat dies die Inquisition und erzwang den Wahnsinn mit den Mitteln von Folter und Scheiterhaufen. Dann setzte diese Institution die Tarnkappe auf und verwandelte sich. Heute erfüllt die psychiatrische Doktrin die gleiche Funktion. Indem der Mythos der Psychose geschaffen wurde, werden der Entfaltung des Bewusstseins Grenzen gesetzt. Alles was jenseits dieser Grenzen liegt, wird als krank diffamiert und gewaltsam unterdrückt. Alle Erleuchtungen liegen exakt jenseits dieser Grenze. Leider haben die Suchenden selbst gelernt, jene Grenze für wahr zu halten. Zu allen Zeiten gehörten Mut und Pioniergeist dazu neue Ebenen der Bewusstheit zu erreichen und immer gegen den Widerstand des Kollektivs ins allgemeine Bewusstsein zu bringen. Betrachte Buddha, betrachte Jesus, betrachte Galilei, .....
Der Mythos Psychose ist vom genialen Psychiater Ronald D. Laing in den 60ern als Transzendenzverhinderungsmechanismus entlarvt worden. Laing zeigte Wege hinein (in die Erleuchtung). Für Menschen, die von Natur aus nicht über biologische Extaseschaltungen verfügen, bleibt die Möglichkeit, sich mit Hilfe sogenannter Psychotomimetika (ich bevorzuge das Wort Psychedelika) ein eigenes Bild von den Bewusstseinszuständen zu machen, die die Psychiatrie so gnadenlos bekämpft. Es gehört jedoch ein gewisser Mut dazu und ich habe noch keinen Psychiater kennengelernt, der diesen aufgebracht hätte, sich also angeschaut hätte, was er bekämpft - dies übrigens mit Recht, denn er würde vermutlich den Verstand verlieren, wenn ihm klar würde, welchen Beruf er ergriffen hat (im Lichte betrachtet). Der moderne Glaube, dass das Leben mit dem Tod des Körpers zu Ende ist, ist (in meiner Sicht der Dinge) ein Irrglaube. Gut wer gerüstet ist für die grosse Reise.