Re: Urheber der Polaritäten

Die Ewige Religion

Geschrieben von Ambrosius am 26. Mai 2005 11:06:

Als Antwort auf: Urheber der Polaritäten geschrieben von Cemil Kaya am 15. April 2005 06:30:50:

>Hallo Miteinander,
>eines, was Christen nicht verstehen können oder wollen, weil ihr System Konträres dazu beinhaltet, ist die Tatsache, daß der wahre Ursprung von Gut und Böse, besser gesagt von Positiv und Negativ, also der Gegensätze in der gesamten Schöpfung, Gott ist und sein muß, will man nicht einen zweiten Schöpfer, sozusagen einen "Gegenschöpfer" annehmen, der, im Gegensatz zum ersten (positiven) Gott, alles Negative erschaffen hätte.
>Die Gegensätzlichkeit ist tatsächlich eine Gesetzmäßigkeit, welche u.a. insbesondere die Entwicklung vorantreibt und zudem auch notwendig zur Unterscheidung von Gut und Böse dient.
>Gruß
>Cemil

Hallo cemil,
wenn Du zwei Polaritäten in Gott als Gesetzmäßigkeit beschreibst, dann ist das richtig.
Und man bezeichnet sie auch von geistiger Seite mit "positiv" und "negativ", doch nicht in dem Sinn, was wir Menschen daraus gemacht haben - gut und böse.
Nehmen wir eine Batterie, sind ihre beiden Pole gut und böse?
Letztendlich liefern sie uns Licht oder Kraft.
Die beiden Pole in Gott sind der "männliche" und der "weibliche" Pol, die ebenfalls gemeinsam das Leben hervorbringen.
So entstehen im männlichen Pol, auch "Vater" genannt, die Söhne Gottes, und im weiblichen Pol, auch "Mutter" genannt, die Töchter Gottes, jeweils zwei zusammengehörig (also Duale).
Diese beiden Gotteskinder werden eines Tages - nach ihrer Reife außerhalb Gottes in ihren geistigen Familien - zusammengeführt und bilden eine Einheit bis in alle Ewigkeiten, um ebenfalls für in Gott entstehende Gotteskinder eine geistige Körperhülle zu (er)zeugen.
Durch den freien Willen und eines Tages seinen Missbrauch durch Kinder Gottes entstand eine andere Kraft, eine so genannte linksdrehende Kraft, welche die Lieblosigkeit hervorbrachte, und erst diese Kraft wurde die Gegenkraft zu Gott.
Diese Gegenkraft, die nicht in Gott ihren Ursprung hat, hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt leben. Wir tragen die Verantwortung dafür und es ist sehr bedenklich, diese Kraft Gott zuzubilligen!
Gott ist Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit - und noch vieles mehr -, wie kann sich da eine Gegenkraft entwickeln, in der Vollkommenheit Gottes?
Wenn die Menschen das in sich tief erkannt haben, dann können sie auch erkennen, dass sie bei sich selbst zu suchen und zu finden haben.
Der Mensch fällt die Entscheidungen seines Lebens, ob er seine guten oder lieblosen Kräfte wählt und leben lässst - nicht Gott!

In diesem Sinn wünsche ich einen friedvollen guten Tag mit der Führung Gottes
Ambrosius






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