Römische Einflüsse
Geschrieben von Ahmet am 07. Februar 2005 16:45:01:
Als Antwort auf: Re: gute Antworten geschrieben von CyHo am 04. Februar 2005 22:42:
Hallo CyHo,
Denn die Evangelien stimmen nicht mit dem heutigen Glaubensbild der chr. Kirche überein.
„Ja, das habe ich, der mal in die Bibel schaute, auch bemerkt. Aber ist es nicht alles Auslegungssache?“
Natürlich ist das Auslegungssache. Es soll auch nicht falsch sein. Aber deshalb unterscheiden sich die gleichen Religionen sogar untereinander. Das führt nur zu Problemen, wie schon die Geschichte zeigt.
Dazu kommt das wichtigste, dass nur Einer diese „Sache“ auslegt, obwohl die Mehrheit das nie so sehen würde. Das erklärt, warum der Kaiser Konstantin, der sich Christ nannte, die anderen Christen (für mich Ur-Christen) verfolgte, da diese nicht der gleichen Meinung waren wie der römische Kaiser.
Wie sieht das aber beim Christentum aus. Die Mehrheit folgt den "römischen Einflüssen". Wie kann man diese aber nun von deren "Fehlgeleitetsein" überzeugen?
Das läuft bereits. Das römische Christentum macht es nicht mehr lange, denn immer mehr Menschen gebrauchen den Verstand und werden so durch eigene Überzeugung zum wahren Gläubigen.
Einzige Rettung: Die heutige Kirche selbst könnte es ändern, indem eine neue Reform gemacht würde. Diese Reform würde die Rücksetzung aller ökumenischen Konzile bis zu Kaiser Konstantin fordern, die dann das Christentum wieder zum wahren Ursprung setzen würde, die auch die Evangelien wiedergeben.
Lies selber die Konzilbeschlüsse und überlege Dir, ob auch Du alles so auslegen würdest, wie es durch die Kirche geschah.
Gruss
Ahmet